


Für einen Audio/Video-Ausgang benötigt man Pin 17 (Audio), 18 (GND) und 19 (Audio), 24 (GND) und 25 (Video). Im Originaladapter befindet sich zwischen Pin 25 und dem eigentlichen Stecker ein 1000µF 10V Elko (Pluspol zum Pin 25). Dieser soll Gleichspannung abkoppeln. Im Rekorder ist ein solcher Kondensator bereits vorhanden, so daß eigentlich keine Gleichspannung anstehen kann. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der kann ihn ja mit einbauen.
Für einen Audio/Video-Eingang benötigt man Pin 14 (Audio), 15 (GND), 16 (Audio), 23 (Video) und 24 (GND). Damit der Rekorder vom Kamera-Eingang auf den Audio/Video-Eingang umschaltet, muß Pin 1 (CAMR SEL) mit Pin 22 (GND) z.B. über einen Schalter verbunden werden.
Besitzer eines PCM-Gerätes, z.B. PCM-F1, wird es interessieren, daß Pin 2, über einen 18kOhm-Widerstand mit Pin 10 verbunden, die PCM-Option aktiviert. WICHTIG! Auf keinen Fall den Widerstand vergessen; der Rekorder kann ansonsten ZERSTÖRT werden!
Zum Anschluß kann man eine 2*13 polige Buchsenleiste verwenden, die paßt ohne Probleme. Und mit etwas bastlerischem Geschick bekommt man das ganze in einem Scartstecker-Gehäuse unter. Allerdings sollte man darauf achten, daß man den Stecker nicht falschherum einsteckt, denn das hätte fatale Folgen.....
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| DC-IN Connector: | Accessory Connector: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| CAMERA SEL | 1 | 14 | T/T AUDIO IN 1CH |
| LINE SEL | 2 | 15 | T/T AUDIO IN GND |
| REMOCON | 3 | 16 | T/T AUDIO IN 2CH |
| REC READY | 4 | 17 | T/T AUDIO OUT 1CH |
| TIMER REC | 5 | 18 | MPX CONTROL |
| REC PAUSE | 6 | 19 | T/T AUDIO OUT 2CH |
| PB+DUB | 7 | 20 | MPX SIGNAL |
| MAIN 12V | 8 | 21 | GND |
| MAIN 12V | 9 | 22 | GND |
| BATT CHG | 10 | 23 | VIDEO IN |
| CN ON | 11 | 24 | VIDEO IN GND |
| HEATER 12V | 12 | 25 | VIDEO OUT |
| BATT SENSOR | 13 | 26 | POWER SW (B) |
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| Buchsenleiste | Adapterkabel von Gerhard Raupp. | Original VMC-330 | Verpolungssichere Lochraster Varinate mit Inputselektschalter | |
Oben sieht man das Innenleben des originalen Akkus NP-1. Dieser besteht aus 10 Stück 5/4 Sub-C Zellen NiCd (ca. Ø 22,5mm * h 49,5mm) mit einer Kapazität von 1500mAh und einem Temperaturfühler. Will man den Akku neu befüllen, besorgt man sich die passenden Akkuzellen. Danach zerlegt man den Originalakku und baut die neuen Zellen mit dem Temperaturfühler genau so ein, wie es im Original war. Auf keinen Fall den Temperatursensor weglassen! Er bestimmt das Ende des Ladevorgangs; ohne ihn würden die Akkus gnadenlos überladen und könnten explodieren.
Preis, August 2002: 2300mAh NiCd Zelle ca. 6,00€ pro Stück macht knapp 60,00€ plus ein bis zwei Stunden Arbeit.
Glücklicherweise wird der NP-1 Akku im Profibereich immer noch verwendet. Es gibt sie mit vielen Bezeichnungen, Spannungen und Kapazitäten als NiCd, NiMh und Li-ion. Ich habe mir einen NiMh Typ NP-25 mit 12V und 4000mAh gekauft. Das Netzlade-Gerät AC-F1 lädt diesen Akku ohne Probleme. Der TT-F1 kommt leider nicht damit zurecht, denn das Ladeende wird nicht erkannt. Dieses liegt allerdings nicht am Akku sondern an der merkwürdigen Ladeschaltung des Tuner-Timers. Sie ist wohl nur für die originale Kapazität des NP-1 tauglich.
Preis, August 2002: NP-25 4000mAh NiMh für ca 87.00€ oder NP-25 2300mAh NiCd für ca. 66,00€ aus dem Internet und keine Bastelei. Mitlerweile (2009) gibt es 3000mAh Akkus schon für ca. 40 EUR.
Nachtrag um NP-25: Der Akku lässt sich auch mit dem PCM-F1 Netzteil AC-700 nicht laden. Auch hier wird das Ladeende nicht erkannt und schlimmer er wird hierbei zerstört. Um der Sache auf den Grund zu gehen habe ich den NP-25 zerlegt und einen Designfehler in meinem festgestellt.
Das Ladeende wird normalerweise durch einen Thermoschalter zwischen dem Kontakt "-" und dem Kontakt "T" erkannt. Hier herscht normalerweise Verbindung. Überschreitet der Akku beim Laden eine bestimmte Temperatur öffnet der Schalter und die Elektronik unterbricht den Ladevorgang. Beim NP-25 ist "T" und "-" überbrückt, der Thermoschalter ist zwischen Akkuminus und dem Kontakt "-" angbracht. So das am Ladeende sich der Akku vom Kontakt trennt. Beim AC-F1 wird das wohl durch die ansteigende Spannung erkannt. Alle anderen Ladegeräte die ich kenne machen das nicht. Und so wird der Akku nach abkühlen und schließen des Thermoschalters auf ein neues geladen. NiMh-Akkus reagieren sehr alärgisch auf Überladung.
Ob das nur bei meinem so war oder noch andere davon betroffen sind entzieht sich meiner Kentnis.
Mit folgendem Test lässt sich feststellen ob der Akku genauso aufgebaut ist. Man lädt ihn im SL-F1, wartet das Ladeende ab. Und versucht sofort nach Ladeende den Recorder damit zu betreiben. Gelingt dies ist der Akku "richtig". Geht der Recorder nicht an, dann ist auch hier der Thermoschalter falsch angebracht.
Aus meinen Erfahrungen möchte ich folgenden Schluß ziehen:
Besitzer eines AC-F1 können Akkus vom Typ NiCd und NiMh im 12V und Kapazitäten bis 4000mAh ohne Probleme verwenden. Über 13,2V-Typen oder gar Li-ion-Akkus kann ich leider keine Auskunft geben. Falls damit jemand Erfahrung hat, bin ich für jede Info dankbar.
Wer zum Laden nur den TT-F1 zur Verfügung hat, sollte möglichst nahe bei der Original-Kapazität bleiben.
| Bezeichnung | Spannung | Kapazität |
|---|---|---|
| NP-1 | 12,0V | 1,5Ah |
| NP-1B | 12,0V | 2,3Ah |
| NP-20 | 13,2V | 1,8Ah |
| NP-23dx | ? | ? |
| NP-25 | 12,0V | 4,0Ah |
Aus welchen Gründen auch immer diese Leiterbahnen kaputt gegangen sind (bei mir war es Wasser); eine einfache aber zeitintensive Methode ist es, sie mit Drähten zu überbrücken, zumal das Stück (vorne FC-1 BOARD 1-605-077-00 seitlich FC-3 BOARD 1-605-078-00) ca.20-25€ kostet (02.2003). Dazu den Kunstoffhalter ausklippsen und die Folienplatine auslöten. Danach den Kunststoffhalter von der anderen Seite einklippsen. So bleibt der Abstand immer gleich und man kommt an Lötstellen ran. Zum Überbrücken eignet sich dünne und flexible Litze oder Kupferlackdraht. Den Draht auf jeweils passende Länge schneiden und Bahn für Bahn erneuern. Das Ganze auf Kurzschlüsse prüfen und zum Schluß den Kunststoffhalter wieder ummontieren.

Im Laufe der Zeit altern die Programmtasten des TT-F1. Erst gehen sie immer leichter bis sie schließlich ganz ausfallen (ähnliche Tasten sind auch im Timer des SL-C7 verbaut). Die Tasten sind original (SWITCH, PUSH 1-552-868-31) ziemlich teuer: ca. 8,00 € das Stück (02.2003). Man kann sie jedoch durch Mini-Kurzhubtaster mit 6x6mm x9,5mm h (ca. 0,15 €) ersetzen. Bei diesen schneidet man diagonal zwei Beinchen ab und biegt die restlichen zwei leicht nach innen. Den Deckel, den Boden und danach die Frontblende des Tuners abschrauben. Danach die unteren Stecker abziehen und die Platine von der Frontblende abschrauben. Die 12 originalen Taster auslöten und die neuen leicht verdreht einbauen. Wichtig ist, daß die Knöpfe im rechten Winkel zur Platine stehen und einigermaßen mittig sind. Das ganze wieder zusammenbauen und fertig.

Laut Schulungshandbuch hat der F1 ein neues dynamisches Video Rauschunterdrückungssystem, das eine höhere Schärfe bei Wiedergabe ergibt. Dieses wurde in den letzten Geräten nicht mehr verwendet, da es bei schwachen Sendern das Rauschen hervorhebt. Ab welcher Seriennummer das passiert ist, steht leider nicht im Buch. Die Änderung betrifft entweder IC3 oder dessen Umgebung auf der MA-3 Platine.
