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SL-C9 und SLO-420P:

Dieser Recorder benutzt das Laufwerk:

711DCHASSIS

SL-F1 und SLO-1700:

Dieser Recorder benutzt das Laufwerk:

711PCHASSIS

Die Laufwerke sind nicht unbedingt Austauschbar, da zumindestens die Videokopf- und Audiokopfbestückung unterschiedlich ist. Aber sie sind sehr ähnlich.
Laufwerk 711DP
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Antrieb

TrommelCapstanlinker Bandtellerrechter BandtellerFädelnSchacht
Trommel-Motor *-----
Capstan-Motor -*----
Wickel-Motor 1--*---
Wickel-Motor 2---*--
Lade-Motor ----*(* 711P)
Schacht-Motor -----* 711D
2 Hubmagnete
1 Riemen
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Lautes Ein- und Ausfädeln:

Das Problem liegt an der Riemenscheibe (PULLEY ASSY, GEAR X-3670-087-0) die über den Riemen vom Lademotor angetrieben wird. Die Riemenscheibe hat auf der Unterseite ein Zahnrad. Dieses Zahnrad kann reißen und dadurch entsteht das laute Einfädelgeräusch. Leider gibt es dieses Rädchen nicht mehr als Ersatzteil! Sollte es ganz zerbrechen, führt es zum entgültigen Ausfall des Recorders, vielleicht kann man es ja kleben...
Ich hab mich gerade mit einem Zerspahnungsbetrieb kurzgeschlossen. Man sagte mir, man könne das Teil vielleicht nachbauen. Um mir einen Preis nennen zu können, müsste man wissen, wieviele Teile gebraucht werden. Wer also Interesse an einem PULLY ASSY GEAR hat, soll sich bitte bei mir melden.
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Die Kassette wird nach dem Einschalten ausgeworfen:

Das Problem liegt an einem dejustierten Hebel an der rechten Seite des Kassettenschachtes.
Schacht 711D
Den Kassettenschacht ausbauen. Bei abgesengtem Schacht die Scharaube lösen und den Hebel etwas nach rechts schieben. Schraube wider anziehen und Schacht wider ein bauen. Das ganze solange probieren bis es funktioniert. Der Hebel muß den Stift vom Schacht fangen und dann den Microschalter betätigen.
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Kassettenschacht funktioniert nicht, eventuell blinkt EJECT. (Nur 711D Chassis):

Im fahrenden Teil des Kassettenschachtes ist vorne eine kleine Achse. An dessen Ende befindet sich rechts und links ein kleines Zahnrad. Hier gibt es zwei Varianten:
1. Zahnräder bestehen aus Kunststoff und können brechen. Ist dieses passiert, dann wird der Kassettenlift links nicht mehr angetrieben und verklemmt sich. Leider gibt es keine Ersatzteile mehr dafür...
2. Zahnräder sind aus Metall, Glück gehabt, hier kann der Fehler nicht auftreten.
Metallzahnrad im Kassettenschacht Ganzes Kunststoffrad auf Achse
Links: Metallzahnrad im Kassettenschacht. Rechts: Ganzes Kunststoffzahnrad
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Klopfende Geräusche beim Rückspulen:

Dieses Problem liegt am Kopftrommeloberteil, es ist glattgeschliffen und das Band saugt sich beim Rückspulen daran fest. Am besten erneuert man das Trommeloberteil (BESTELLNUMMER), eventuell hilft vorsichtiges Aufrauhen der glatten Stellen in Bandlaufrichtung mit sehr feinem Schmirgelpapier. Dazu sollte man das Oberteil besser ausbauen, denn wenn man die Videoköpfe mit dem Schmirgelpapier erwischt, sind sie bestimmt hin. Auch beim Ausbauen muss man sehr vorsichtig sein, damit man die Köpfe nicht berührt. Nach dem Schmirgeln das Oberteil gut mit reinem Alkohol reinigen und wieder montieren.
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Probleme mit dem Kopftrommel-Motor:

Das Problem des nicht drehenden Kopfmotors liegt eventuell an dem Kleber, der den HAL-Generator fixiert. Diesen findet man auf der Unterseite des Laufwerks. Zum testen kann man den Kleber zwischen den Anschlussbeinen mit einem Klingenmesser (Teppichmesser) wegritzen. Danach sollte der Motor wieder anlaufen. Sicherheitshalber sollte man noch den Rest des Klebers entfernen.
Es kommt auch vor das der Motor trotz Reinigung nicht mehr anläuft. Hier kann der HAL Generator defekt sein. Ich bin gerade auf der Suche nach Ersatz.
HAL-Generator
Der Pfeil zeigt auf den HAL-Generator.
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Kein Bild bei Wiedergabe

Meist fängt es langsam an, das Bild setzt gelegentlich aus, bis es gar nicht mehr kommt. Bei neueren Aufnahmen tritt der Fehler eventuell früher auf.
Sollte der Fehler sich nicht auf der Servoplatine befinden, dann kommt noch der Audio-CTL-Kopf (ACE) in Frage. Dieser besteht eigentlich aus dem Audio-Kopf oben und dem CTL-Kopf unten. Meist erkennt man, daß der CTL-Kopfbereich eingeschliffen ist. Das Problem lässt sich nur schwer lösen, eigentlich sollte man den Kopf erneuern. Da er nicht gerade billig ist, kann man ja versuchen, ihn zu polieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Kopf leicht zu verstellen und zwar so, daß er unten mehr in Richtung Band steht. Aber vorsichtig!! Der Bandlauf kann dadurch daneben geraten, was zur Inkompatibilität führt. Glücklicherweise kommt dieser Fehler bis jetzt nur selten beim F1 vor.
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Verschiedene Fädelring Probleme.

Die Recorder mit dem 711DP Chassis wahren die ersten Recorder mit dem neunen U-Loading. Hier gibt es verschieden Probleme an den Fädelringen. So das diese durch neuere bessere Varianten ersetzt wurden.

Fädelring

Bei der ersten Version wurden die Umlenkstifte 2 und 3 am Fädelring mit Plastikösen gehalten. Diese brechen gerne mal ab so das der Umlenkstift lose im Gerät liegt und die Bandführung nicht mehr richtig arbeitet. Hier für giebt es ein Reparaturkit. Damit kann man die Stifte ohne ausbauen des Fädelrings erneuern. Als Befestigung werden die Löcher der Höheneinstellug benutzt. Der so reparierte Fädelring ist ähnlich der zweiten Version.

Fädelring Version 1
Version 1 des Fädelrings. Man erkennt auch den Gebrochenen Ring an der Raste.

In der zweiten Version sind die Umlenkstifte an der Höheneinstellung befestigt. Die Scharuben befinden sich wie bei Version 1 am äuseren Rand des Fädelrings. Die Feder ist an einer Kunststofföse am Ring eingehängt.

Bei der dritten Version sind die Umlenkstifte an der Höheneinstllung befestigt. Die Befestigungspunkte wurden mehr in die Mitte des Rings verschoben.

Fädelring Version 1
Version 3 des Fädelrings.
Ich denke ich habe hier alle Varianten richtig aufgeführt. Ich werde es noch genau überprüfen.

Bei all diesen Version kann es vorkommen, das der Ring kurtz hinter Umlenkstift 3 an der Raste durchbricht. Damit kann der Recorder durchaus noch normal funktionierern. Es kommt auf jeden Fall zu einer Verschlechterung der Spurlage und zu Bildschwankungen. In mnachen fällen kann sich der Ring auch verklemmen. Hier hilft nur ein austauschen des Rings. Diese Arbeit ist nicht ohne, da man dazu fast das ganze Laufwerk zerlegen muß. Einen Versuch den Ring zu kleben hielt leider nur einen Fädelvorgang aus. Vieleicht fällt mir hier noch eine bessere Methode ein.
Im 711B Chassis ist ein auf den ersten Blick gleicher Ring verbaut. Dieser hat an der Raste eine Metalverstärkung und kann nicht mehr brechen. Ob dieser auch beim 711D/P Chassis schon eingesetzt wurde wird sich noch zeigen. Allerdings scheinen alle Ringe ohne Verstärkung früher oder später zu brechen.

Eine weitern Fehler kann das Abbrechen der Schubstange für den Umlenkstift 4 und die Bandführungsrolle 5 verursachen. Der komplette Führungsblock der wird dann nicht mehr angetrieben. Er kann sich sonst wo im Fädelring verklemmen und noch mehr Schaden verursachen.
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Rekorder fädelt nicht ein

Der Fehler wird möglicherweise von einem fehljustierten Mikroschalter verursacht. Bei diesem Mikroschalter handelt es sich um einen im hinteren linken Teil des Laufwerkes hochkant stehenden Schalter, welcher den Einfädelvorgang stoppt (sog. Einfädelendschalter). Besitzt dieser Schalter nun zuviel Spielraum, während der Rekorder ausfädelt, so wird er beim Zurückdrehen des Fädelringes nicht betätigt. Obwohl der Ausfädelvorgang problemlos vonstatten geht, kann ein erneutes Einfädeln nicht erfolgen, da der nicht mehr betätigte Schalter dem Rekorder den eingefädelten Zustand suggeriert.
Eine Probe bzgl. des Schalters kann leicht gemacht werden: Legt man eine Kassetten in den Schacht und drückt diesen herunter, sollte der Rekorder mit dem Fädelproblem dann einfädeln, wenn man von Hand den Einfädelendschalter betätigt.
In diesem Falle ist lediglich die schwarze Schraube links neben dem Schalter zu lösen, den Mikroschalter so weit nach rechts zu schieben, bis er beim Beginn des Ausfädelvorganges wieder mit einem deutlich hörbaren Klicken betätigt wird, und schließlich die Schraube wieder anzuziehen.


Der Einfädelendschalter sitzt dicht hinter dem Fädelring. Der weiße Hebel rechts neben dem Schalter muß während des Aus- und Einfädelns sowie im ausgefädelten Zustand so nah am Schalter stehen, daß dieser dadurch gedrückt wird. Erst am Ende des Einfädelvorganges muß er sich nach rechts wegbewegen und den Schalter für die Zeit des eingefädelten Zustandes freigeben.

Kai Wimmer
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Stand 27.06.2010

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Ich übernehme keine Haftung für irgendwelche Schäden, die durch das Nachbauen der hier stehenden Artikel entstehen oder entstanden sind.
Ich habe das alles selbst ausprobiert und es funktioniert ohne Probleme.
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