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SL-HF950E/ES:



Technische Daten:

Laufwerk

Bildsuchlauf (Störstreifen an fester Position)
Zeitraffer (x2)
Standbild
Einzelbildschaltung, Zeitlupe, Zeitraffer (x2), Bildsuchlauf (x9) vorwärts und rückwärts
Skip Scan
APS / INDEX schreiben und löschen. 15 Markierungen indirekt anspringbar. Index Scan
Echtzeit Zählwerk (OSD)
Go to zero
Auto Rücklauf
Auto Play
Assemble-Schnitt
Insert-Schnitt

Video

4 Video Köpfe mit Kopfmessung
Super Beta für besser Farben
Super Beta Pro für höhere Auflöung mit Pro-X Kassette
EDIT Schalter für bessere kopier Ergbnisse
Schärfe Regler
PAL SECAM-OST

Audio

HiFi Stereo mit 2 "HiFi-Köpfen"
Zweikanalton Aufzeichnung
Mono Linear. Ton High Low Schaltung für BNR kompatieble Wiedergabe
Linear Nachvertonung (Audio Insert)

Tuner

Elektronik Tuner 30 Programme
Auto Programming
VHF K2-4 und K5-12
UHF K21-68
S1-S20 (ES)
Stereo / Zweikanal (ES)
Modulator UHF K30-39
Testsignal

Timer

6 Aufnahmen innerhalb 21 tagen von verschiedenen Programmen.
Tägliche und Wöchentliche Wiederholung.
Quick Timer
OSD Übersicht

Netzteil

110 bis 240V
39W (ES)
36W (E)

Anschlüsse

IEC Antenne In, Antenne Out
BNC- Video In, Video Out
Cinch-Stereo- Audio In, Audio Out
Scart Out
3,5mm Klinke Mikrofon
6,3mm Klinke Kopfhörer
Control L
Control S

Fernbedienung

RMT-223 Infrarot
RMT-232 (SL-HF950MKII) Infrarot

Abmessungen

ca. 430 x 105 x 362mm
ca. 10 kg

Eine Übersicht der Funktionen gibt es hier.



S-Video Ausgang

Leider gibt es erstmal nicht viel Neues. Ich weiß inzwischen, wo ich die Signale abgreifen kann. Ich benötige aber noch zwei Pufferverstärker, einen für das Helligkeitssignal (Y) und einen für das Farbsignal (C). Und hier liegt das Problem, denn ich hatte leider noch keine Zeit, das näher auszutüfteln.
Allerdings bringt ein S-Video-Ausgang auch nicht besonders viel. Besonders nicht bei Aufnahmen ohne S-Video-Eingang. Von einer vielleicht minimal besseren Bildqualität sind höchstens Aufnahmen mit einem SL-HF950 über den S-Video-Eingang oder einer Betamovie betroffen. Die Auflösung des Betamax-Systems ist zu gering. Ich bin gerade dabei, ein paar Versuchsmessungen durchzuführen, um festzustellen, ob sich der Aufwand wirklich lohnt. Die ersten Ergebnisse sind leicht ermutigend (siehe Vergleichsbilder).
Ich möchte den Rekorder mit dieser Aussage aber nicht schlechter machen als er ist. Man kann mit dem SL-HF950 im SUPER BETA PRO Modus (und S-Video-Eingang) sehr gut DVDs aufnehmen. Sogar anamorph abgespielte DVDs sehen bei der Wiedergabe erstaunlich gut aus und das sogar auf einem 82er 16:9 Fernseher. Sicherlich kann man mit einem Computer und der entsprechenden Software digitale Kopien von DVDs ziehen, doch dauert das Umrechnen eine gewisse Zeit. Und wer wechselt schon gerne mitten im Film die CD-R? Allerdings werden die DVD-Brenner auch immer günstiger.
Mit digital übertragenen Fernsehprogrammen (DVB) nimmt er es in punkto Schärfe sogar sehr gut auf. Denn durch die meist geringe Übertragungsbandbreite wirken DVB-Übertragungen meist unschärfer als analoge. Auch kennt das anloge Bild keine Klötzchenbildung; dafür rauscht es eventuell etwas. Doch das nur am Rande...

Als Alternative kann ich folgende Lösung anbieten:
Bei ELV gibt es den FBAS-Y/C-Umsetzer (30-163-69 oder 30-164-72). Den schließt man einfach an den Video-Ausgang des Rekorders an. Am Ausgang des Umsetzers steht dann ein S-Video-Signal an. Diese Variante bringt bestimmt keine Bildverbesserung; der Rekorder läßt sich aber an einem Gerät mit S-Video-Eingang betreiben.
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Auf VTR2 Fernbedienungsebene umstellen:

Das ist eigentlich nur interessant, wenn man zwei SL-HF950 hat.
Dazu braucht man erstmal eine Fernbedienung, die die VTR 2-Signale senden kann, z. B. die RMT-232, eine Video8-Fernbedienung oder eine vorprogrammierte Universal-Fernbedienung.

Die Umstellung VTR 1 / VTR 2 erfolgt am Pin 29 des IC101. Liegt der Pin auf Masse, ist VTR 1 akiv; hat er keine Masse-Verbindung, ist es VTR 2.
Das IC befindet sich hinter dem Display in der Schublade. Um da ranzukommen, geht man wie folgt vor: Die Schublade ausfahren, den Netzstecker ziehen, die unteren 2 Schrauben vorn an der Displayabdeckung entfernen, die Blende vorsichtig hochklappen, die eine Schraube an Level-Meter abschrauben und die Level-Platine vorsichtig ausbauen und nach unten klappen. Rechts unter den Rec-Level-Potis befindet sich ein Stecker; diesen vorsichtig abziehen und die 2 Schrauben auf der Displayplatine entfernen. Nun vorsichtig an den 4 Rasten unten die Displayplatine aushaken und hochklappen. Nun sehen wir IC101 und Dank der guten Beschriftung der Platine findet man auch rasch Pin 29. Mit dem Lötkolben und Absauglitze den Pin 29 freilöten VORSICHT! Das IC ist empfindlich gegen elektrostatische Entladungen. Den Netzstecker einstecken (darauf achten, daß sich die Schublade frei bewegen kann) und prüfen, ob der Rekorder auf die VTR 2-Befehle "hört". Wenn nicht, Pin 29 nochmal prüfen; er darf keine Verbindung zur Leiterbahn haben. Wer mag, kann Pin 29 mit einem Tropfen Heißleim fixieren. Und nun das ganze wieder zusammenbasteln.

Einziges Problem: der T-VPS10 kann nur einen SL-HF950 im VTR 1-Mode steuern!
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Normaltonspur wird nicht gelöscht:

Eigentlich bemerkt man den Fehler nur, wenn man eine Kassette neu bespielt und sich danach die normale Tonspur anhört. Auch können bei genauerem Hinsehen Farbstreifen durchs Bild laufen. Das Problem liegt am defekten Löschoszillator. Dieser befindet sich auf der Tunerplatine (TA-36 = ES oder TA-37 = E/UB) direkt unter dem Gehäusedeckel. Wenn man Glück hat, sind es nur schlechte Lötstellen. Hilft das Nachlöten nicht, dann kommt noch der Löschoszillatortransformator T901 in Frage. Dieser hat dann eine Unterbrechung der Pirmärwicklung Pin 1 & 2. Bild folgt...
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Fehlende LEDs an der Aussteuerungsanzeige:

Ähnlich wie beim SL-HF100 fallen hier früher oder später mehr oder weniger LEDs aus. Die Sachlage ist etwas knifflig, denn die Aussteuerungsanzeige samt den Ansteuerungs- ICs ist auf der Platine verklebt bzw. verschweißt. Sie ist auch nicht mehr als Ersatzteil zu bekommen. Auch sind die Platinen des SL-HF950 und des SL-HF100 nicht austauschbar, da sie rein mechanisch nicht passen.

Auch elektrisch unterscheiden sich die Platinen. Durch die "PEAK PROG METER"-Anzeige, welche das Nachleuchten der letzten 5 LEDs bewirkt, ist die Ansteuerung anders aufgeteilt. Hier gehören die ersten vier LEDs zusammen und dann noch die nächsten drei. Die restlichen fünf werden direkt angesteuert. Siehe hierzu die Reparaturanleitung zur SL-HF100 LED-Anzeige.

Und los gehts:
Die Schublade herausfahren und die zwei Schrauben auf der Unterseite der Schubladenfrontblende entfernen. Die Frontblende unten nach vorne abziehen und vorsichtig nach oben klappen. Die eine Befestigungsschraube der Anzeigeplatine entfernen, die Platine nach unten / vorne herausziehen und den Stecker abziehen. Die Kunststoffabdeckung der Anzeige ist auf der Rückseite an fünf Stellen verschweißt. Die weißen Schweißpunkte mit einem scharfen Messer abschneiden. Danach vorsichtig die Abdeckung entfernen und man sieht die 2x 12 LEDs. Es sind sehr kleine LEDs und es sind keine SMDs im heutigen Sinne. Die Anschlüsse sind auf die Platine geschweißt. Am besten die LEDs, die noch funktionieren, nicht berühren, sonst fallen sie aus.

defekte Pegelanzeige

Auch hier hab ich messen können, daß die LEDs defekt sind. Anscheinend ist immer die erste LED in der Gruppe defekt, die auch bei kleiner Aussteuerung nicht mehr leuchtet. Ich hab mal provisorisch eine Standart-LED darüber gehalten und sie hat entsprechend geleuchtet. Bei den jeweils rechten fünf ist es einfacher. Geht sie nicht, dann ist sie auch defekt. Hier sind a4, c und d defekt, b3 fiel dann beim Reparieren aus.

Passende SMD-LEDs heißen bei Reichelt SMD-LED 0603 RT für rot bzw. SMD-LED 0603 GN für grün; das Stück kostet 0,10€. Der Austausch ist dann doch recht einfach:
Die Original-LEDs befinden sich unter einem Schutzlack; diesen kratzt man komplett mit der defekten LED weg, verzinnt die Kontakte und lötet die passende SMD-LED mit der Anode nach links mittig auf die Kontakte. Während man beim SL-HF100 noch "richtig" Platz zum löten hat, so ist die Sache beim 950er an manchen Stellen recht eng. Diese LEDs sind minimal heller als die Originalen, man kann sie mit einem schwarzen Filzstift etwas abdunkeln oder man erneuert alle LEDs. Da beim Arbeiten an der Platine noch andere LEDs ausfallen können, gleich mehr bestellen oder, wie schon erwähnt, alle erneuern. Mit etwas Übung schafft man den Komplettaustausch in einer Stunde.

Pegelanzeige mit SMD LEDs
Die reparierte Anzeige mit 4 SMD-LEDs (rot umrandet) und leicht geschwärzt, damit die Helligkeit stimmt.
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Schräge Streifen oder durchlaufendes Karomuster

Die Streifen sieht man am besten in pastellblauen und gelben Farben. Das Problem tritt anscheinend bei allen Betarekordern auf. Ich bin dem Problem zumindest beim SL-C9 auf der Spur. Deshalb bitte erst mal dort weiterlesen. Beobachtet hab ich es beim SL-C9, SL-HF100, SL-HF150 und SL-HF950.
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Die Gangreserve der Uhr reaprieren

Serienmäsig hat der Recorder eine Gangreserve von ca 30min. Diese wird über einen Akku realisiert. Dieser sitzt auf der Tuner Plaine TA-36 (die erste Platine unter dem Deckel) links vorne. Der Akku B701 hat 100mAh bei 1,2V. Der neue Akku sollte eine ähnliche Kapazität haben und für Dauerladung geigenet sein.
Warum man bei diesem Modell Zur Gangreserve der Uhr wieder einen Akku verwendet, hat mich auch verwundert. Da alle Geräte ab dem SL-C20 mit einem verschleisfreiem Elko gepuffert werden können...
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Eigenheiten und Interesanntes zum SL-HF950ES

  1. Im Stillstand funktioniert, im Gegensatz zu anderen Betageräten, die Pausetaste am Gerät nicht. Mit der Fernbedienung oder einem Schnittpult (z. B. RM-E100V) an der Control-L-Buchse gibte es diese Probleme nicht. Irgendwo habe ich mal gelesen, daß es auch Video8-Geräte mit dem Problem gibt.
    Mittlerweile ist mir ein SL-HF950ES unter die Finger gekommen, der sich anders verhält. Auf der FR-20 Platine (INDEX 11) sind keine Modifikationen vorhanden. (Zwei verschiedene sind mir bekannt.) Drückt man hier die PAUSE-Taste im STOP-Modus, dann blinkt die Pause-Taste, drückt man dann noch die REC-Taste, geht der Rekorder auf Aufnahme-Pause. Und benimmt sich eigentlich ganz normal.
  2. Die Bandendabschaltung des Rekorders ist sehr interessant. Während alle anderen Rekorder das Bandende am Abspannband erkennen, so ignoriert der SL-HF950 das Abspannband (außer bei schnellem Vorlauf) und läuft so lange weiter bis der Abwickelteller komplett leer ist. Das Rührt daher, das der Bandzugfühler das Band von der Endabschaltungsspule fern hält, erst wenn das Band sich am Ende spannt kommt die Spule dem Band nahe genug um das Metall zu erkennen. Ich frag mich, wofür der Aufwand gut ist. Denn es bringt allerhöchstens 5sek mehr an Laufzeit. Alle mit bekannten nachfolgenden Gerätegenerationen die ich kenne handeln so.

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Unterschiedliche Versionen des SL-HF950ES

Überarbeitet am 22.12.2016
Bei den älteren Rekordern kann man die Kassettenaufnahme nicht mit der Hand niederdrücken damit sich die Schublade schliess.
  1. An der linken Seite fehlt in der Kunstoffabdeckung vom DH4 Board die Griffaussparung. Gleicher Akku wie bei II.
  2. Auf der Tunerplatine befindet sich eine Art großer Konopfzellen Akku. (mindestens bis Serienennummer 204625)
  3. Der Akku wurde auf eine auslaufsichere Rundzelle getauscht. (Z.B. Seriennummer: 811439)
Nochmal ein kleiner Nachtrag vom 15.03.2009:
Ich habe eine frühere Version des 950er in die Finger bekommen. Dieser hat auch hervorstehende Tasten für "CLOCK SET", "CLEAR", INDEX "MARK" und "ERASE" und INSERT "AUDIO". Nach meinen ersten Erfahrungen gab es diese Taster nur bei neueren Geräten. In den älteren waren sie bündig mit der Blende. Da die Seriennnumer an der Frontblende angebracht ist, glaube ich auch nicht an einen Umbau. Anscheinend wurden die Taster jeh nach Verfügbarkeit verbaut...
An der Serienenummer lässt sich am ehesten feststellen welcher Generation der Recorder anhäng.
Bei den ältesten Recorder begint die Seriennummer mit 2

Zwischendurch wurden einige Platinen überarbeitet: YC-40, SS-50, FL-8/9, AF-14, PJ-3 und TA-36/37. Manche Platinen sind nur geringfügig, andere stärker überarbeitet.

Sereinnummerbereiche.

Hier eine erste Aufstellung der Sereinnummern des SL-HF950. Ich habe nur die ersten drei Stellen auf geführt. Die Recorder mit der 2 am Anfang scheinen alle den alten Akku zu haben sicher bis 204. Dieser läuft gerne mal aus und ätzt dann an den Leiterbahnen der Tunerplatine rum.
Die jüngsten Geräte tagen somit Seriennummern um die 820. Die letzte mir bekannte Seriennummer ist 820950.
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Stand 22.12.2016

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Ich habe das alles selbst ausprobiert und es funktioniert ohne Probleme.
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